Am Ende sterben wir sowieso

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch ein Jugendbuch vorstellen, dass mich schon ab Seite 1 begeistert und in den Bann gezogen hat. Auch wenn ich anfangs mehr als skeptisch war, auf Grund des Titels. Doch ich habe schon so viele positive Reaktionen von amerikanischen Lesern gelesen, dass ich mich unbedingt drauf einlassen wollte.

Es geht um Am Ende sterben wir sowieso von Adam Silvera

 

img-20181102-wa00121689461611.jpeg
Links zu Buch, Autor und Verlag führen zu unentgeltlichen Werbezwecken zur Verlagsseite

 

Das Buch ist im September 2018 im Arctis Verlag erschienen.

Stellt euch vor, ihr lebt in einer Welt, die im Grunde genauso ist wie unsere, jedoch mit dem großen Unterschied, dass man an seinem Todestag zwischen 0 Uhr und 3 Uhr von dem sogenannten Todesboten angerufen wird und erfährt dass man innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben wird.
Diesen Anruf erhalten in der gleichen Nacht auch die 17-Jährigen Jungs Matteo und Rufus. Beide gehen mit dem Anruf sehr unterschiedlich um.
Matteo, dessen Mutter bereits bei seiner Geburt starb und dessen Vater nach einem Schlaganfall im Koma liegt, möchte sich am liebsten den ganzen Tag nur in seiner Wohnung verkriechen.
Rufus, der nach dem Unfalltod seiner Eltern und seiner Schwester in einer Pflegefamilie wohnt, möchte den Tag mit seinen Pflegeeltern und seinen Pflegegeschwistern, die gleichzeitig seine besten Freunde sind, verbringen um sich von ihnen zu verabschieden. Doch es kommt für beide anders, als sie denken und über eine App, die „Letzte Freunde“ heißt, lernen sich Rufus und Matteo kennen und sie beschließen ihren letzten Tag auf der Erde zusammen zu verbringen.

So erleben die beiden einen unvergesslichen Tag und vor allem Matteo traut sich immer mehr aus seiner Komfortzone.

Das ganze Buch über hängt die Frage über einem, ob man selbst wissen wollen würde, wann sein Todestag ist und was man an seinem letzten Tag machen würde. Wie ihr seht, ist es also ein sehr nachdenkliches Buch und trotz des schweren Themas, hat das Buch immer wieder lustige und befreite Momente, wo sowohl Matteo und Rufus, als auch die Leser vergessen, dass es für beide ihr Todestag sein wird.

Gerade zum Ende des Buches hin, hatte ich teilweise wirklich Angst weiterzulesen. Denn die beiden wachsen einem so stark ans Herz, dass man ihnen nichts böses und schon gar nicht den Tod wünscht. Und auch wenn ich wusste, wie es ausgehen würde, hat mich das Ende doch sehr überrascht und umso mehr emotional zerstört.
Es ist von der Emotionalität mit den Büchern von John Green und Colleen Hoover zu vergleichen. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen! Legt euch auf jeden Fall Taschentücher parat, denn es gibt sooooo viele philosophische und emotionale Stellen, die einen zutiefst berühren.

Kleiner FunFact am Rande: Adam Silvera ist der Bruder von Autorin Becky Albertalli 😉

Kati

 

Verlagsinformationen

 

Titel Am Ende sterben wir sowieso
Autor Adam Silvera
Übersetzunng Katharina Diestelmeier
Deutsche Erstausgabe
Verlag Arctis
Ausgabe Gebunden
Seiten 365
Erscheinungstermin 21.09.2018

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu “Am Ende sterben wir sowieso

  1. Hallo Kati,
    Ich bin auch sehr fasziniert von dem Buch, es ist so toll geschrieben und es wird nie langweilig. So Achtung jetzt kommt ein Spoiler!! ;)Trotzdem finde ich es sehr schade das man am Ende nicht erfährt was mit Rufus oder Delilah passiert, sterben sie oder sterben sie nicht, kommt Victor noch früh genug an oder ist es schon zu spät usw.
    LG 🙂
    -Jasmin

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.